Besuch der Freien Wähler beim Landratsamt
Vergangenen Dienstag haben sich die Freien Wähler Fernwald zur Besichtigung der neuen Kreisverwaltung des Landkreis Gießen vor dem Gebäude F des Landratsamtes getroffen.
Werner Koch, 2. Vorsitzender der FW Fernwald, zeigte sich etwas enttäuscht über die geringe Teilnehmerzahl, denn der Besuch war schließlich für die Fernwalder Bürgerinnen und Bürger organisiert worden, die früher oder später die Kreisverwaltung aufsuchen.
Der Erste Kreisbeigeordneter Dirk Oßwald und seine Büroleiterin Eva-Maria Jung ließen es sich nicht nehmen, den Besuchern die neue Kreisverwaltung vorzustellen und sie auf ihrer Besichtigungstour zu begleiten. Es wurde ausführlich erklärt, welche Abteilungen der Kreisverwaltung in welchen Gebäuden untergebracht sind und wie man sich als Besucher zu orientieren hat.

Begrüßung durch den 1. Kreisbeigeordneten Dirk Oßwald
Die Besuchern waren beindruckt von der Metamorphose einer Militärkaserne in eine moderne Verwaltungseinrichtung. Unter Berücksichtigung energetischer Anforderungen und des Denkmalschutzes ist es nämlich gelungen, moderne Arbeitsplätze für die Mitarbeiter der Kreisverwaltung einzurichten. Dirk Oßwald brachte zum Ausdruck, dass die Mitarbeiter mit ihrem Arbeitsumfeld sehr zufrieden sind, auch wenn sie – wie er lächelnd hinzufügte - in der Mittagspause manchmal den Seltersweg vermissen. Die Stadt Gießen sieht er in der Pflicht, den städtischen Nahverkehr bis an das Landratsamt heranzuführen.
In einer Diashow präsentierten Dirk Oßwald und Eva-Maria Jung die historische Entwicklung von der deutschen Waldkaserne über die amerikanische Rivers Barracks bis zum Landratsamt des Kreises Gießen am Riversplatz 1-9. Übrigens: Rivers steht für einen amerikanischen Kriegshelden; nach Ansicht der FW Fernwald wäre es angebrachter gewesen, wenn die Stadt Gießen diesen Platz nach einem deutschen Antikriegshelden benannt hätte; zum Beispiel Dietrich Bonhoeffer oder Graf Stauffenberg.
Zum Abschluss des zweistündigen Besuchs bedankte sich der 1. Vorsitzende Gerhard Pitz bei Dirk Oßwald und Eva-Maria Jung und kündigte einen weiteren Besuch mit Fernwalder Bürgerinnen und Bürgern an.

