Mehr als 25 Jugendliche nahmen an der Veranstaltung „Junge Fernwalder Stimmen treffen auf Kommunalpolitik“ teil, die von Jugendpflege und Gemeinwesenarbeit sehr gut organisiert wurde. Das erstmals eingesetzte Fish-Bowl-Verfahren erwies sich als besonders geeignet: Die Hemmschwelle zur Beteiligung war niedrig, viele Jugendliche brachten sich offen und engagiert ein.
Junge Fernwalder Stimmen treffen auf Kommunalpolitik
Die Veranstaltung traf einen wichtigen Nerv. Auch die aktuelle Shell-Jugendstudie zeigt: Junge Menschen wollen sich stärker einbringen und Politik aktiv mitgestalten – wenn Beteiligung unkompliziert und auf Augenhöhe möglich ist.
Im Mittelpunkt standen Themen wie Mobilität, neue Energieformen, Umweltfragen und attraktive Angebote für Jugendliche. Gerade bei der Mobilität wurde deutlich, wie wichtig verlässliche Verbindungen für Schule, Ausbildung und Freizeit sind. Aus Sicht der Freien Wähler Fernwald braucht es hier konkrete Verbesserungen: sichere und gut beleuchtete Wege, den Ausbau von Radwegen zwischen den Ortsteilen, bessere innerörtliche und regionale ÖPNV-Anbindungen sowie stärkere Rufbus-Angebote – besonders für Jugendliche ohne eigenes Auto. Auch leistungsfähiges Internet wurde als zentraler Standortfaktor benannt.
Die Diskussion zeigte außerdem: Jugendliche wünschen sich lebendige Plätze, eine moderne Halle für Sport und Bewegung sowie mehr Aktivitäten im öffentlichen Raum. Gute Verbindungen – insbesondere Richtung Gießen – spielen ebenfalls eine große Rolle.
Für uns ist klar: Jugendliche haben Ideen und Visionen. Sie wollen mitreden, Verantwortung übernehmen und ihre Gemeinde aktiv mitgestalten. Deshalb setzen wir uns für den Ausbau der Jugendarbeit, neue Beteiligungsformate und bessere Standortbedingungen für junge Menschen ein. Auch Qualifikationen aus dem Ehrenamt sollten künftig stärker anerkannt werden.
Die Veranstaltung hat gezeigt: Junge Menschen wollen gehört werden – und sie verdienen eine starke Stimme in unserer Gemeinde.
